Erklärung für Akzeptanz und Respekt unterschrieben

Jonathan Kohlrausch (v.l.), Andreas Witolla vom Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein und Sandra Magens bei der Unterzeichnung der Erklärung. (Fotos Elena Vogt / Universität zu Lübeck)

Kanzlerin der Universität zu Lübeck setzt sich für Vielfalt ein

Sandra Magens, Kanzlerin der Universität zu Lübeck, hat am 16. August 2019 die Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt unterzeichnet. Damit ist die Universität dem Bündnis für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein beigetreten.

Das Bündnis vernetzt und fördert seit 2014 LGBTIQ-Akteur*innen sowie Projekte in Schleswig-Holstein in enger Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren. LGBTIQ* ist die englische Bezeichnung für Lesbisch, Schwul, Bi, Trans*, Inter* und Queer. Auch der Abend der Vielfalt zum Thema Trans* in der Arbeitswelt, den die Universität zu Lübeck 2017 veranstaltet hat, wurde vom Aktionsplan für Akzeptanz und Respekt finanziell gefördert.

Gegen Diskriminierung

Im Wortlaut der Erklärung heißt es: „Das Ziel der Lübecker Erklärung ist ein breites gesellschaftliches Bündnis, das Rassismus, Gewalt, Hass und Intoleranz entschieden widerspricht und die Akzeptanz sexuell und geschlechtlich vielfältiger Lebensweisen fördert.“ Die Universität begreift sich als verantwortliche Akteurin in diesem gesellschaftlichen Bündnis. „Die Universität zu Lübeck steht für Akzeptanz und Respekt – und für die Wertschätzung von Vielfalt. Diskriminierungen treten wir ganz klar entgegen. Eine gemeinsame Stimme ist stärker als eine allein, so dass es uns freut, mit allen Partner+innen des Bündnisses für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein gemeinsam zu sprechen“, sagt  Sandra Magens, Kanzlerin der Universität zu Lübeck. Zu dieser aktiven Haltung bekennt sich die Universität in ihrem Leitbild und in ihrem Diversity-Profil Leben in Vielfalt.

Zeichen für Vielfalt: Sandra Magens bei der Unterzeichnung der Erklärung

Für Geschlechtervielfalt engagiert sich die Universität auf vielfältige Weise. Beispielsweise bietet die Universität zu Lübeck seit 2017 eine Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*-Beratungsstelle an. Das Thema wird außerdem immer mehr in die Lehre und in die interne Weiterbildung integriert. Seit 2018 wird in der Verwaltungssprache geschlechtersensibel mit Genderstern* formuliert. Auch die Studierenden sind vielfältig engagiert. So haben die Allgemeinen Studierendenausschüsse  der drei Lübecker Hochschulen im Jahr 2019 zum zweiten Mal eine Queere Woche veranstaltet. Für das Thema Geschlechtervielfalt ist Dr. Jonathan Kohlrausch an der Universität zu Lübeck zuständig. “Es ist deutlich spürbar und es freut mich, dass Geschlechtervielfalt sichtbarer wird und wir mit unserem Engagement zu größerer Akzeptanz und Wertschätzung beitragen”, sagt Kohlrausch.

Quelle: https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/pressemitteilung/artikel/erklaerung-fuer-akzeptanz-und-respekt-unterschrieben.html