Westküste denkt QUEER

Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Menschen, die nicht heterosexuell empfinden oder die sich geschlechtlich jenseits den Normen der Zweigeschlechtlichkeit erleben, sind in unserer Gesellschaft nach wie vor weit verbreitet. „Schwuler“, „Lesbe“, „Transe“ und „Zwitter“ werden als Schimpfwörter und mit dem Ziel der Herabwürdigung verwendet.

Sobald sich Menschen nicht „geschlechtstypisch“ nach den traditionellen Vorstellungen der Gesellschaft verhalten, geraten sie leicht ins Abseits oder werden gar diskriminiert. Dabei gibt es mehr geschlechtliche Identitätsformen als unsere Zweigeschlechternorm vorhält und auch mehr sexuelle Orientierungen als die zwischen Frau und Mann. Etwa zehn Prozent der Menschen fühlen sich zum gleichen Geschlecht oder zu beiden Geschlechtern hingezogen.

Westküste denkt QUEER ist eine Gemeinschaftsarbeit von engagierten Privatpersonen und Institutionen.

Stadt Heide
Gleichstellungsstelle
Postelweg 1
25746 Heide
Homepage wedequ.slfl.de
Mail gleichstellungsstelle@stadt-heide.de

Wir wollen mit diesem Projekt

  • Aufklärung betreiben, also Sprache und Räume schaffen,
  • Akzeptanz fördern, um einen respektvollen Umgang zu schaffen,
  • Ängste abbauen, um Vertrauen zu gewinnen,

für mehr Offenheit gegenüber der Vielfalt von sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten.

Antidiskriminierungsstelle: Jahreskonferenz zum ,,Aktionsplan Echte Vielfalt” im Kieler Landeshaus

Kiel (SHL) ­ Mit der Jahreskonferenz Echte Vielfalt werden am heutigen Tag die Ergebnisse des ,,Aktionsplans für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten des  Landes Schleswig-Holstein” in Kiel präsentiert. Der Lesben- und Schwulenverband  Schleswig-Holstein e.V. (LSVD) lädt hierzu in Kooperation mit dem Sozialministerium und der Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger ein.

Anfang des Jahres erhielt der LSVD den Zuschlag, einen ,,Aktionsplan gegen Homophobie” in Kooperation mit dem Sozialministerium zu erstellen. Während des ganzen Jahres fanden  gut besuchte Aktionen und Veranstaltungen statt.

,,Es ist erstaunlich, was die Mitglieder des  LSVD in diesem Jahr überwiegend durch ehrenamtliche Tätigkeit auf die Beine gestellt haben”,

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Kristin Alheit: Schleswig-Holstein gewinnt durch echte Vielfalt

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Echte Vielfalt

Medien-Information

10. November 2014    – Sperrfrist: heute, Veranstaltungsbeginn 18:30 Uhr –

Kristin Alheit: Schleswig-Holstein gewinnt durch echte Vielfalt – Konferenz „Echte Vielfalt 2014“- Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten

KIEL. Rund 100 Gäste und Beteiligte nehmen heute (10.11.) an der Jahreskonferenz „Echte Vielfalt 2014“- Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten Schleswig-Holstein im Kieler Landeshaus teil. Gleichstellungsministerin Kristin Alheit eröffnet die Konferenz und betont:

„Echte Vielfalt ist ein Gewinn für Schleswig-Holstein. Damit meine ich die echte Vielfalt unserer Menschen und ihrer persönlichen Orientierungen. Damit meine ich auch unseren Aktionsplan „Echte Vielfalt“, mit dem wir in kurzer Zeit eine ganze Menge bewegt haben: Weil sich viele Menschen engagiert haben –  und weil sie damit bei anderen Menschen etwas angestoßen haben. In den letzten Monaten wurden viele Menschen erreicht, zum Beispiel durch die Mitmach-Foto-Aktionen auf den Christopher Street Days in Kiel, Lübeck und Neumünster. Oder durch die Informations- und Aufklärungs-fibel „Wortschatz – Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“. Oder durch die Gründung des „Bündnis gegen Homophobie“ mit elf Unternehmen, Vereinen und Verbänden als Erstunterzeichner der “Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt”.

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Echte Vielfalt macht Schule – ein Zwischenbericht

Das Präventionsprojekt ECHTE Vielfalt … macht Schule! (Unterrichts- und Fortbildungsangebote über Lebens- und Liebesweisen für Grundschulen in Schleswig-Holstein) des PETZE-Instituts für Gewaltprävention will eine positive Atmosphäre der Vielfalt in Grundschulen schaffen. Wir sehen Schulen und insbesondere Grundschulen als zentrales gesellschaftliches Feld, in dem frühzeitig Homophobie und Diskriminierung entgegen gewirkt werden kann. Gesellschaftliche Veränderungsprozesse, welche sich in der schulischen Lebenswirklichkeit von Kindern, Eltern und Lehrkräften widerspiegeln, können hier zum exemplarischen Lernen nutzbar gemacht werden. Bisher gab es keine praxisnahen Unterrichtsmaterialien für diese Klassenstufen in Schleswig-Holstein und nach unseren intensiven Recherchen auch nicht bundesweit.

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Homepage www.bzga.de

Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung sind wichtige Bestandteile des Gesundheitswesens in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1967 verfolgt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Ziel, Gesundheitsrisiken vorzubeugen und gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen.

Darüber hinaus ist das Verständnis von Gesundheit und Prävention im Wandel begriffen. Vor diesem Hintergrund ist – als ständiger kommunikativer Prozeß – gesundheitliche Aufklärung dem Ziel verpflichtet, eigenverantwortliches Gesundheitshandeln zu ermöglichen.

Kompetenznetz AIDS in SH

Das Kompetenznetz Aids steht für die Akzeptanz der verschiedensten Lebensweisen und Lebenswelten in der Gesellschaft. Es wendet sich mit seinen Zielen und Überzeugungen originär gegen jegliche diskriminierenden, homophoben, sexistischen, rassistischen, antidemokratischen, antisemitischen und nationalistischen Tendenzen. Wir kämpfen für Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben und Lieben und stehen für eine weltoffene und vielfältige Gesellschaft.

Kompetenznetz AIDS in Schleswig-Holstein
Geschäftsführung Ute Krackow
Königsweg 19
24103 Kiel

Telefon: 0431 / 57 0 58-2020
Telefax: 0431 / 57 0 58-2021
gf@aids-in-schleswig-holstein.de
www.aids-in-schleswig-holstein.de

MSGWG: Einladung an die Medien – Workshop


Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Echte Vielfalt – Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten des Landes Schleswig-Holstein

Einladung an die Medien – Workshop

17. Oktober 2014

„Alles nur schrill und sexy?“ Wie lesbische und schwule Themen in den Medien vorkommen – Einladung zum Workshop für Journalistinnen und Journalisten

Wenn Journalistinnen oder Journalisten über Lesben und Schwule berichten sollen, kommt häufig zunächst Unsicherheit auf. CSD – was ist das eigentlich? Schwule kenn’ ich, aber Lesben? Und wo find’ ich die überhaupt? Fragen, die im journalistischen Alltag jederzeit auftauchen können, werden in einem Workshop kollegial und anhand von Praxisbeispielen kompetent erläutert. Gemeinsam sollen Stereotype, Klischees und Vorurteile entlarvt werden und Tipps und Hinweise gegeben werden, wie man über Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender berichten kann.

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